Implantologie

Seit fast 40 Jahren eine komfortable Lösung bei fehlenden Zähnen

Gehen Zähne verloren, wünschen sich immer mehr Menschen, die entstandenen Zahnlücken dauerhaft zu schließen. Dazu bietet die moderne Zahnmedizin unterschiedliche Möglichkeiten, das Gebiss wieder zu vervollständigen. Zum besseren Verständnis möchten wir Ihnen hier erläutern, mit welchen Methoden ein festsitzender Zahnersatz erstellt werden kann.

(Zahn-)Implantate - fester Sitz, kräftiger Biss!

Im Vergleich zu einer herausnehmbaren Prothese stellt der feste Ersatz eine sicherere, komfortablere und besonders auch ästhetischere Alternative dar. Dabei ist es nebensächlich, ob Sie lediglich einen oder mehrere Zähne verloren haben – Implantate kommen als etablierte Therapieform seit fast vierzig Jahren vielfältig zur Anwendung.

Ein Implantat besteht aus drei Teilen: Implantat, Pfosten (Abutment) und Zahnkrone (Suprakonstruktion). Dabei wird zunächst das Implantat bzw. die Implantatschraube in den Kiefer eingegliedert, verwächst innerhalb der nächsten zwei bis vier Monate mit dem Knochen und fungiert dort später als künstliche Zahnwurzel. Diese Implantate bestehen heutzutage aus Titan oder Keramik, haben eine Länge von 3 - 15mm und bieten dem darauf angebrachten Zahnersatz (Kronen, Brücken, Prothesen) einen dauerhaft festen Halt.

Bevor jedoch ein Implantat eingesetzt werden kann, müssen einige Voraussetzungen gewährleistet sein. Neben ausreichend Raum für die Zahnkrone ist eine gute Mundhygiene unabdingbar. Außerdem muss sichergestellt werden, dass der Kieferknochen gesund und ausgewachsen ist, damit das Implantat sicher verankert werden kann.

Sind alle Voraussetzungen erfüllt, werden mittels bildgebender Verfahren, meist konventionelle oder computertomographische Röntgenaufnahmen, die Kieferstruktur untersucht und der Eingriff geplant. Dabei wird außerdem die umgebende Anatomie des zukünftigen Zahnersatzes begutachtet. Mit den ausgewerteten Daten kann anschließend (im Einzelfall) eine Schablone hergestellt werden, die den perfekten Sitz des Implantats gewährleistet.

Das Einsetzen des Implantats erfolgt selbstverständlich unter lokaler Betäubung. Die Schraube wird eingegliedert und der Kieferknochen erhält anschließend ausreichend Zeit, sich komplett zu regenerieren. Diese bis zu vier Monate dauernde Einheilungsphase ist wichtig, um ein festes Einwachsen des Implantats und eine optimale Stabilität sicherzustellen.

Ob und in welchem Umfang eine Implantation in Frage kommt, hängt vom Einzelfall ab und muss individuell geklärt werden.

Festsitzende Brücken schließen Lücken

Fehlende Zähne sollten schnellstmöglich ersetzt werden. Neben dem ästhetischen Aspekt ist zu beachten, dass durch Zahnlücken auch andere, benachbarte Zähne sowie der Kieferknochen (u. U. stark) belastet werden.

Zahnlücken können mit festsitzenden Brücken geschlossen werden. Die Brückenglieder ersetzen dabei die fehlenden Zähne, während die Nachbarzähne oder die Implantate hier als tragende Pfeiler dienen. Sie werden überkront, damit der Zahnersatz sicher verankert werden kann. Keramisch verblendete Brücken sind fest mit den natürlichen Zähnen verbunden (nicht herausnehmbar) und meist nicht von diesen zu unterscheiden.

Kombinierter Zahnersatz

- festsitzend und herausnehmbar-

Der kombinierte Zahnersatz ist eine anspruchsvolle, komfortable und ästhetische Alternative zur Klammerprothese. Implantate oder noch vorhandene Zähne können zum Beispiel mit sogenannten Teleskop- oder Konuskronen versehen werden. Diese garantieren einen besonders festen Halt für den Zahnersatz.

Kombinierter Zahnersatz ist durch seine speziellen Konstruktionsmöglichkeiten festsitzend und zugleich herausnehmbar.

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Erklärvideo zum Thema Implantate